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M365 Copilot & Agents

Copilot liest, was du lesen darfst. Nicht immer ein guter Plan.

Was Copilot und Agents in deinem Tenant finden, steht nicht in der Microsoft-Dokumentation. Es steht in deinen Berechtigungen. Wir sorgen dafür, dass beides stimmt.

Azure Container Foundation
Webcast zu M365 Copilot und Agents mit Adrian Ritter und Daniel Rohregger

M365 Copilot und Agents sicher einführen: Konfiguration, Oversharing und die richtige Architektur

Vor Copilot hatte Oversharing keine spürbaren Konsequenzen, weil kein Mensch die Zeit hatte, alle Dokumente eines durchschnittlichen Unternehmens zu durchsuchen. Copilot hat diese Zeit. Er braucht Sekunden, und er sucht nicht nach Problemen, er findet sie einfach, weil er auf das zugreift, was der jeweilige Nutzer über Microsoft Graph lesen darf, und in den meisten Tenants darf der durchschnittliche Mitarbeiter statistisch rund 130.000 Dateien lesen, die nie für ihn gedacht waren. Der häufigste erste Effekt nach einem Copilot-Rollout ist deshalb nicht gesteigerte Produktivität, sondern ungewollte Transparenz.

Das ist kein Argument gegen Copilot. Es ist ein Argument für die Reihenfolge. Berechtigungen, Sensitivity Labels, DLP-Policies, die Konfiguration des Copilot Control Systems und die Frage, welche Admin-Center vor dem ersten Rollout relevant sind: diese Hausaufgaben existierten vor Copilot genauso wie danach, nur war der Anlass, sie systematisch anzugehen, nie so greifbar wie jetzt. Copilot ist in diesem Sinne kein Problem, er ist eine Gelegenheit, den Tenant so aufzustellen, wie er schon immer hätte sein sollen.

16 %

aller Unternehmensdaten sind statistisch überberechtigt (Microsoft)

130.000

Dateien, auf die Mitarbeitende im Schnitt Zugriff haben, die nie für sie gedacht waren

70 %

der Mitarbeitenden haben business-kritische Daten an nicht autorisierte KI weitergegeben (Microsoft)

23 %

wissen nicht, ob ihr Unternehmen überhaupt KI-Tools anbietet (Microsoft)

Visual zu Copilot und Agents im Microsoft-Ökosystem

Was Copilot ist, was ein Agent ist und warum der Unterschied zählt

Die Unterscheidung, die Microsoft zwischen Copilot und Agents zieht, ist technisch präzise, in der Kommunikation jedoch oft unscharf, was dazu führt, dass Unternehmen entweder zu viel erwarten oder am falschen Ende anfangen. Die einfachste Linie läuft über die Frage der Autonomie.

M365 Copilot und Copilot Chat sind interaktive Assistenten, die auf Fragen antworten, Inhalte zusammenfassen und Texte entwerfen, immer auf Basis dessen, was der Nutzer via Microsoft Graph lesen darf. Sie handeln nicht, sie unterstützen. Declarative Agents, also SharePoint-Agents oder Agents aus dem Agent Builder, erweitern diesen Ansatz um einen eingeschränkten, vordefinierten Wissensbereich, treffen aber keine eigenständigen Entscheidungen und führen keine Systemaktionen aus.

Wirklich autonom werden Agents erst als Custom Engine Agents, gebaut in Copilot Studio, Power Platform oder Azure AI Foundry: diese können event-gesteuert ausgelöst werden, kommunizieren mit externen Diensten und führen Aktionen aus, ohne dass ein Mensch jeden Schritt bestätigen muss. Wer diesen Unterschied nicht kennt, baut entweder Agents für Aufgaben, die ein simpler Copilot-Prompt genauso gut erledigt, oder erwartet von einem Declarative Agent eine Autonomie, die architektonisch nicht vorgesehen ist.

Cloud Workplace Foundation als Basis für M365 Copilot und Agents

Copilot und Agents setzen eine Plattform voraus, die dafür ausgerichtet ist

Copilot greift über Microsoft Graph auf Daten zu, die der Nutzer lesen darf, und Agents operieren innerhalb der Systemgrenzen, die die jeweilige Plattform definiert. Wenn diese Grenzen nicht explizit gesetzt wurden, weil der Tenant historisch gewachsen ist und nie für KI-Zugriff ausgelegt wurde, laufen Copilot und Agents zwar technisch, aber in einem Umfeld, das weder für Performanz noch für Governance optimiert ist.

Unsere Cloud Workplace Foundation legt die M365-Basis, die Copilot braucht: Berechtigungsstruktur, Sensitivity Labels, DLP, Governance-Richtlinien, nicht nachträglich aufgesetzt, sondern von Anfang an integriert. Für Agents, die in Azure operieren, gilt dasselbe: die Azure Foundation und die Azure Container Foundation stellen sicher, dass der Baugrund stimmt, bevor gebaut wird. Wer Agents in einer Umgebung deployt, die diese Basis nicht hat, deployt auf Sand.

Unsere Angebote

Mehr zu Copilot und Agents

Copilot und Agents einführen

In einem ersten Gespräch klären wir, wo euer Tenant steht und welcher Einstieg am meisten bringt.
Karsten Kleinschmidt
Copilot macht keine Fehler beim Berechtigungs-management. Er erbt sie. In jedem Projekt stellen wir fest, dass die eigentliche Arbeit vor dem Rollout liegt, nicht danach.
Adrian Ritter & Daniel RohreggerCloud Architects & Copilot MVPs