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Warum Edge euer einziger Corporate Browser sein sollte

Kein Unternehmen hat Chrome wirklich gewählt; er war einfach da, mit eigener Sync-Logik, eigener Kontoverwaltung, eigener Richtlinienoberfläche. Microsoft Edge dagegen greift direkt in die Infrastruktur, die ohnehin schon läuft: Entra ID, Intune, Defender. Dieser Beitrag zeigt, wie der Wechsel aussieht, wie Chrome per Intune-Richtlinie auf eine Landingpage umgeleitet wird und was wegfällt, wenn man aufhört, zwei Browser parallel zu betreiben.

Warum Edge euer einziger Corporate Browser sein sollte

Die Wahl des Browsers ist in Unternehmensumgebungen eine strategische Entscheidung: Sie beeinflusst direkt, wie viel Sicherheit und Verwaltungsaufwand ihr tatsächlich habt. Google Chrome war lange die naheliegende Option, aber Microsoft Edge hat sich zu einem Browser entwickelt, der direkt in den bestehenden Stack greift, vor allem wenn Microsoft 365 im Einsatz ist und die Verwaltung über Intune läuft.

Sicherheit

Ein verwalteter Microsoft Edge Browser sorgt dafür, dass Schutzfunktionen konsistent auf allen Endgeräten greifen. Mit nativer Integration in Microsoft Defender SmartScreen schützt Edge vor Phishing, Malware und weiteren Bedrohungen. Über Intune lassen sich Richtlinien eng fassen: Verhalten steuern, riskante Erweiterungen blockieren, sicheres Browsen durchsetzen. glueckkanja's Managed Intune liefert aktuelle Edge-Richtlinien, die an Microsofts Security-Baselines ausgerichtet sind.

Synchronisation mit Entra ID

Edge synchronisiert Benutzerdaten wie Favoriten, Passwörter und Einstellungen sicher über Entra ID-Konten geräteübergreifend. Das ist besonders relevant in hybriden Arbeitsumgebungen, wo Mitarbeitende zwischen Unternehmensgeräten, virtuellen Desktops und mobilen Geräten wechseln, ohne dabei Kontext oder Produktivität zu verlieren.

Komplexität durch mehrere Browser

Wer Google Chrome parallel zu Edge betreibt, schafft sich Mehrarbeit:

  • Backup und Sync: Andere Browser erfordern häufig Drittanbieter-Konten, etwa ein Google-Konto, um die Synchronisierung zu ermöglichen.
  • Richtlinienpflege: Jeder Browser braucht ein eigenes Set an Sicherheits- und Konfigurationsrichtlinien. Das bindet Ressourcen, erhöht das Risiko von Fehlkonfigurationen und erschwert Audits.

Chrome-Umleitung via Intune

Für die Umleitung von Chrome auf Edge gibt es eine fertige Richtlinie, die sich mit glueckkanja's Managed Intune in wenigen Minuten einrichten lässt. Nutzer landen auf einer Seite, die Microsoft Edge als Standard-Corporate-Browser vorstellt, mit einem direkten Link zum Öffnen.

Microsoft Edge als Standard-Corporate-Browser

Die Konfigurationsrichtlinie regelt, wie Chrome eingeschränkt und umgeleitet wird:

  • URL-Zulassungsliste: Nur bestimmte URLs sind erlaubt, etwa die Landingpage https://edge.glueckkanja.com/ und der Moniker microsoft-edge:*.
  • URL-Sperrliste: Alle anderen URLs werden blockiert (*), was das allgemeine Browsen in Chrome effektiv unterbindet.
  • Startseite und neuer Tab: Beide zeigen auf die Landingpage, die zur Nutzung von Edge auffordert.
  • Protokollverarbeitung: Chrome öffnet beim Klick auf URLs der Landingpage automatisch Edge.
  • Erweiterungskontrolle: Zusätzliche Einstellungen unterbinden die Installation von Erweiterungen.

Beispielrichtlinie als Download: Win - Default - Google Chrome - Redirect to Edge - v2.0.json

Landingpage via GitHub Pages

Die Seite läuft über GitHub Pages. Wer sie anpassen will, kann das direkt im Projekt tun: edge-redirection-landingpage

Landingpage in Aktion

Im Überblick

Microsoft Edge bietet eine sichere, verwaltbare Browsing-Umgebung mit tiefer Integration in Microsoft 365 und ist damit die logische Wahl als Standard-Corporate-Browser. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Entra ID-Integration mit SSO
  • Cloud-basierte Synchronisierung und Backup über Microsoft 365 auf mehreren Plattformen
  • Integriertes Sicherheits-Ökosystem mit Microsoft Defender SmartScreen und Microsoft Endpoint DLP
  • Unterstützung von Intune App Protection Policies
  • Browser-Management über Microsoft 365 Admin Center und Intune
  • Internet Explorer-Modus für Legacy-Anwendungen
  • Corporate Branding
  • Copilot-Integration

Wer auf Edge standardisiert, reduziert Komplexität, stärkt die Sicherheit und vereinfacht den Support. Den Umleitungsansatz auf weitere Browser auszuweiten liegt von hier aus nah.

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