160 Kilometer für den guten Zweck

Elf Kollegen und Kolleginnen, 16 Runden, 160 Kilometer, ein Gewittersturm und eine Podiumsplatzierung: glueckkanja war bei den Frankfurter Runden 2026 dabei und hat für jede gelaufene Runde an den VAIR e.V. gespendet, der in Offenbach einen inklusiven Sport- und Kulturpark baut.

160 Kilometer für den guten Zweck

Sonntagmorgen, 8:30 Uhr, Holbeinsteg am Main. Elf Kolleginnen und Kollegen in einheitlichen NinjaCat-Shirts, bereit für die Frankfurter Runden. Regen, Blitz und Donner inklusive. Für einen guten Zweck zu laufen war Motivation genug, um trotz des schlechten Wetters die Laufschuhe zu schnüren.

Frankfurt läuft. Und läuft. Und läuft.

Die Frankfurter Runden sind ein Breitensport-Event auf einer 10 Kilometer langen Laufstrecke am Mainufer, vorbei an der EZB und dem Hafenpark, mit der Frankfurter Skyline im Blick. Das Besondere: Wer antritt, entscheidet erst im Rennen, wie oft er die Runde dreht. Ein bis vier Runden, also 10 bis 40 Kilometer. Nach jeder absolvierten Runde die freie Wahl: weiterlaufen oder ins Ziel abbiegen. glueckkanja hat den Mitarbeitenden noch einen zusätzlichen Antrieb gesetzt: Pro gelaufene Runde spendet glueckkanja an den VAIR e.V. in Offenbach und speziell an das Projekt Vairplay.

Ein Park für alle, mitten in Offenbach

Der VAIR e.V. baut unter der Kaiserleibrücke mit Vairplay den ersten öffentlichen inklusiven Sport- und Kulturpark der Stadt. Auf einer bisher brachliegenden Fläche von rund 10.000 Quadratmetern soll ein Ort entstehen, der Sport, Bewegung und Kultur zusammenbringt, barrierefrei, offen für alle Altersgruppen und mit Tribünenbühnen für Veranstaltungen.

Zijad Doličanin, Vorstandsvorsitzender des VAIR e.V., sieht darin einen Raum, in dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen und Gemeinschaft erleben können, soziale und kulturelle Grenzen überwunden werden und der Zusammenhalt in der Region wächst. Ein Treffpunkt für eine Stadt, die für ihr buntes Miteinander bekannt ist. glueckkanja ist durch und durch ein Offenbacher Unternehmen, hier hat alles angefangen, viele Kolleginnen und Kollegen kommen aus der Region, und soziales Engagement fängt für uns dort an, wo wir verwurzelt sind.

16 Runden, eine Siegerehrung und viel Jubel

Kurz nach dem Start zog die erste Gewitterfront über Frankfurt. Dicke Regentropfen, Blitz, Donner, etwas Wind dazu. Auf der Strecke kam kurz die Frage auf, ob die Veranstaltung wohl abgebrochen wird. Wird sie nicht. Also weiter. Die Zuschauer am Mainufer haben trotz des Wetters durchgehend angefeuert, genau die richtige Motivation, wenn man nass und in der zweiten Runde ist.

Frankfurter Runden mit unserer NinjaCat

Angefeuert haben sich aber auch die GKler gegenseitig, und das hat sich ausgezahlt. Insgesamt hat das Team an diesem Morgen 16 Runden absolviert. Acht Kolleginnen und Kollegen haben eine Runde gedreht, zwei haben sich für zwei Runden entschieden. Und dann war da noch Lisa, die nach der ersten Runde einfach weitergelaufen ist. Und nach der zweiten auch. 30 Kilometer, Zeit 2:18:50, zweiter Platz Gesamtwertung der Frauen, erster Platz in der Altersklasse. Das Team hat bis zur letzten Sekunde lautstark zugejubelt und auch während der Siegerehrung nicht aufgehört.

160 Kilometer sind an diesem Morgen zusammengekommen, einer nach dem anderen, im Regen, und jeder davon fließt in einen Park, den es in Offenbach noch nicht gibt. 2027 läuft das Team wieder, vielleicht bei besserem Wetter, vielleicht auch nicht.

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