Microsoft Sentinel

Sentinel Data Lake

Proxy, Firewall und DNS sind die Logquellen, die im Angriffsfall am dringendsten fehlen, und meistens die ersten, die aus der Kostenrechnung fliegen. Der Data Lake ändert diese Rechnung. Wir sortieren mit dir, welche Daten in welchen Tier gehören, was das im Monat kostet und wie der Umzug abläuft.

Vorschaubild des Webcasts zum Microsoft Sentinel Data Lake

Christopher Brumm und Marvin Rose, beide Cyber Security Architects bei glueckkanja, gehen im Webcast durch Architektur, Kostenoptimierung und Use Cases des Data Lake, mit Demos aus einer laufenden Umgebung.

Was Unternehmen davon abhält, alle Sicherheitsdaten in Microsoft Sentinel zu halten, sind fast immer die Kosten. Jahrelang hat der Analytics Tier vollständiges Logging unbezahlbar gemacht, also wurden hochvolumige Quellen gesampelt, verworfen oder in eine separate Plattform wie Azure Data Explorer geschoben. Das war keine Nachlässigkeit, sondern Rationierung: Erinnern war teuer, und Sichtbarkeit ging dabei verloren. Der Data Lake verändert diese Rechnung. Speicher kostet rund zwei Prozent des Analytics-Tarifs, Ingestion 0,065 statt 5,59 US-Dollar pro Gigabyte, bei einer Kompression von sechs zu eins und einer Aufbewahrung von bis zu zwölf Jahren. Speicher und Compute werden getrennt abgerechnet, große Volumen bleiben also günstig und bezahlt wird erst bei der Abfrage. Damit erledigen sich Basic und Auxiliary Logs, und ein zweiter, billiger Store neben Sentinel wird überflüssig. Der interessantere Teil liegt daneben: Weil die Daten günstig sind und live bleiben, ändert sich die Arbeit mit ihnen. Was daraus für eine bestehende Umgebung folgt, hängt an den Tabellen, die heute schon laufen.

Die Fragen, die dabei zu klären sind

Icon einer verzweigten Struktur, das die Zuordnung von Logquellen zu Speicher-Tiers symbolisiert

Welche Logquelle gehört in welchen Tier

Darüber entscheiden Volumen, IoC-Matching, Hunting-Wert, Detection-Bedarf und die Überlappung mit Defender XDR. Sign-in-Logs und Control Plane bleiben im Analytics Tier, Proxy, DNS und Firewall wandern in den Data Lake und kommen per KQL Job zurück nach oben, sobald eine Detection sie braucht.
Icon eines Messinstruments, das die getrennte Abrechnung von Speicher und Compute symbolisiert

Was das am Monatsende kostet

Speicher, Abfragen und die Re-Ingestion für Detections werden getrennt abgerechnet. 300 Gigabyte pro Monat bei 24 Monaten Aufbewahrung landen bei rund 140 US-Dollar, wovon gut ein Drittel auf die Arbeit mit den Daten entfällt und nicht auf den Speicher selbst.
Microsoft Sentinel Icon

Wie Analysten damit arbeiten

Volles KQL läuft direkt auf dem Data Lake, ohne Promotion in den Analytics Tier. Asynchrone Abfragen gehen über die interaktiven Limits hinaus, Notebooks brauchen keinen Azure-Machine-Learning-Workspace mehr, Sentinel Graph zeigt Blast Radius und Angriffspfade, und der Sentinel MCP Server nimmt Fragen in natürlicher Sprache aus VS Code an.
Icon einer Aufgabenliste, das die Migrationsschritte symbolisiert

Was mit den alten Konstruktionen passiert

Basic und Auxiliary Logs, Summary Rules, Search Jobs und ein separater Store in Azure Data Explorer verlieren ihren Zweck. Der Umzug läuft pro Tabelle, und am Ende steht die Frage, was abgeschaltet werden kann und wann die Aufbewahrungsfristen das zulassen.

Das Whitepaper

Womit wir dabei helfen

Icon für automatisierte Angriffsuntersuchung

Cloud Security Operations Center

Betrieb von Microsoft Sentinel und Defender im 24/7-Modell, inklusive Detection Engineering auf den Tabellen, die aus dem Data Lake nach oben geholt werden.

Icon für Konfigurationsanalyse

Security Consulting

Bewertung der bestehenden Logstrategie, Tiering je Tabelle und ein Migrationsplan, der Aufbewahrungsfristen und Compliance-Anforderungen berücksichtigt.

Icon eines Schlosses für Absicherung

Managed Red Tenant

Die abgesicherte Administrationsumgebung für privilegierte Zugriffe, damit die Auswertung im Data Lake nicht auf einem kompromittierten Pfad landet.

Lass uns über deine Logstrategie sprechen.

Schreib uns, welche Quellen heute in Sentinel liegen und was du vorhast. Wir schicken dir das Whitepaper und ordnen mit dir, welche Tabelle in welchen Tier gehört.
Jan Geisbauer
In den Incident-Analysen fehlen uns fast immer dieselben Logs: Proxy, Firewall, DNS. Nicht weil sie niemand haben wollte, sondern weil sie im Analytics Tier zu teuer waren. Mit dem Data Lake ist das eine Rechenfrage und keine Verzichtsfrage mehr. Die Arbeit liegt darin, pro Tabelle zu entscheiden, was im Analytics Tier bleiben muss und was sich spiegeln lässt.
Jan GeisbauerSecurity Lead

Wir freuen uns darauf, von euch zu hören!