Microsoft HoloLens@Glück & Kanja

April 25, 2014 / by Admin


Endlich – wir haben eine HoloLens im Büro. Natürlich wurde die Augmented-Reality-Brille (auf deutsch “erweiterte Realität”) von Microsoft schon am ersten Tag von vielen GKlern getestet.

Die HoloLens projiziert Hologramme, Multimedia-Inhalte oder Informationen ins Blickfeld. Anders als bei den VR Brillen taucht man aber nicht komplett in die virtuelle Realität ein, stattdessen erscheinen mit der HoloLens Objekte mitten in der realen Umgebung.

Auf der Build 2015 zeigte Microsoft, wie HoloLens digitale Objekte mit Objekten der realen Welt in einer Umgebung verbindet.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist das schmale Blickfeld – nur etwa die Hälfte des natürlichen Blickfelds wird durch die Brille sichtbar. Auch die Eingabe per Hand- und Fingergesten in der Luft muss etwas geübt werden, dann geht es aber relativ problemlos. Aber kein Grund zu nörgeln: eine so junge Technik kann zu Beginn nicht alle Erwartungen erfüllen.

Wie Microsoft selbst zeigt, ist die Brille nicht nur als Erweiterung für Spiele gedacht, sondern auch als ein Arbeitsmittel für Designer, Mediziner oder Wissenschaftler:

Die HoloLens läuft nativ mit Windows 10. Klassischen Programmen und Apps weißt man eine Stelle an der Wand im Raum zu, bevor sie starten. Dort bleiben sie dann “hängen” – außer man entscheidet, dass ein Programm einem folgen soll, während man sich bewegt. Die von der HoloLens dargestellten 3D-Objekte lassen sich von allen Seiten betrachten. Dabei stellt die Brille den Blick auf das Objekt immer aus der korrekten Perspektive dar. Der richtige Wow-Effekt kommt mit der HoloLens-Raumvermessung per Tiefen-Kamera: Im Spiel “Young Conker” laufen Spielfiguren über Schreibtische, verstecken sich hinten Tischen und reissen echte Löcher in die Wand.

Unser Fazit: Keine Frage, das war beeindruckend. Ein Blick durch die HoloLens ist wie ein Blick in die Zukunft, der erahnen lässt, was alles möglich ist und wie “mixed reality” unseren Alltag verändern könnte.